Der Fachkräftemangel wird in Deutschland immer deutlicher. Sei es bei der Suche nach guten HandwerkerInnen oder Servicepersonal. Aktuell prognostiziert der DIHK einen Stellenüberhang von mehr als 100.000 Ausbildungsplätzen in diesem Jahr und lange Vakanzen für Stellen in technischen Berufen im deutschen Mittelstand. Doch auch im Ausland fehlen Fachkräfte für deutsche und lokale Firmen. Deutsche Firmen mit weltweiten Standorten kennen das Problem, dass sie dort nicht auf nach Ausbildungsstandards qualifizierte Fachkräfte zugreifen können. Es gibt schlicht keine Ausbildung zu MechatronikerIn, Maschinen- und AnlagenführerIn oder FriseurIn. In der nächsten Dialogreihe berichten Unternehmen, Auslandshandelskammern und die Wissenschaft davon, wie und wo dennoch dual ausgebildet wird, welchen Nutzen lokale Märkte davon haben und welche Perspektiven für den Fachkräftemangel in Deutschland daraus erwachsen können.

Sie geben Einblicke aus dem Ausland, wie junge Menschen mit Berufsorientierung von der Alternative einer Ausbildung im Betrieb überzeugt werden, wie Unternehmen lernen, dass Ausbilden sich lohnt und eine langfristige Investition in die Firma und die Zukunft darstellt und Jugendliche begehrte Fachkräfte werden. Was braucht es dazu? In welchen Ländern wird erfolgreich ausgebildet?

Sie findet statt am

01. Juli 2022 zwischen 12:30 und 13:30 Uhr

digital via MS Teams

 

Zur Reihe „Macher*innen und Problemlöser*innen

In unserer Projektarbeit begegnen wir täglich Menschen, die mit guten Ideen und Engagement dazu beitragen, dass betriebliche Interessen und politische wie gesellschaftliche Belange unter einen Hut passen. Diese Menschen kommen aus Unternehmen, Kammern, der Politik genauso wie aus Verwaltungen und Initiativen. Sie inspirieren – nicht nur uns bei unserer Projektarbeit, sondern auch, wenn es darum geht, gute Ideen zu verwirklichen. Sie leisten einen Beitrag zur Lösung von Problemen, die Wirtschaft und Gesellschaft betreffen und sorgen mit dafür, dass Innovation möglich wird – regional vor Ort, auf Bundeseben wie auch international. Mit unserer Dialogreihe wollen wir diese Menschen und ihr konkretes Tun vorstellen, wertschätzen und darüber nachdenken, wie man daraus noch mehr machen und lernen kann.

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1. Juli 2022, 12:30 - 13:30 Uhr (MESZ)

Macher*innen und Problemlöser*innen

Jörg Zehnle

Jörg Zehnle

Geschäftsführer
AHK Ecuador

"Berufsbildung verbessert die Wettbewerbsfähigkeit von deutschen und ecuadorianischen Unternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb. Durch die duale Ausbildung unterstützen wir die Entwicklung des Landes und steigern für die Absolventen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Regierung hat diese Möglichkeit erkannt und unterstützt durch gesetzliche und politische Flankierung."

Barbara Gerber

Barbara Gerber

Head of Global Professional Education
Fritz Dräxlmaier GmbH & Co. KG

„Junge Menschen zu fördern und zu fordern ist uns als Unternehmen wichtig. Daher bilden wir vor Ort in unseren Auslandsgesellschaften aus.
Wir sind auch weiterhin gerne bereit, mit unserem Wissen und unserer Arbeitskraft zur Verbesserung und zur Steigerung der Qualität der Ausbildung beizutragen.“



Dr. Susanne Peters

Dr. Susanne Peters

Wissenschaftlerin
Uni Bremen

„Die Idee, duale Ausbildung weltweit zu leben, kann funktionieren – das sehen wir in vielen Bereichen. Dabei steht „dual“ nicht nur für das Lernen an zwei Lernorten.“


Sofie Geisel

Sofie Geisel

Moderatorin und Geschäftsführerin DIHK Service GmbH

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